Sa, 15.Mai – fortgesetzt Schönes …

Die ersten 45 Tage in Griechenland sind um.
In der Zeit ist das Wetter wärmer geworden,
und oh Wunder, die Gegend nicht belebter.

01.Mai bei Palairos / Festland
05.Mai Antisamos / Kefalonia
13.Mai Beach Ierousalim

Nach drei bis vier Tagen will der Steyr weiter.
Nicht sehr weit, meist so zwischen 12 und 20 Kilometern. Dann winkt die nächste völlig verlassene Bucht und buhlt um die ersten Besucher.
Aber ich will nicht verschweigen das es auch einen Nachteil gibt.
Weil hier nix los ist, haben die Tavernen, die kleinen Bars, die Restaurants allesamt geschlossen.
Zwar kann man sich mit Eigentümern, Handwerkern und Instandsetzern unterhalten, aber die Küche bleibt kalt.
Wie gut das der Steyr ein recht autarkes Mobilheim ist. Und die Mini-Märkte haben schliesslich geöffnet, sogar am 1.Mai.


Sa, 01.Mai 21 — so schöööön kann es sein …

Der Steyr erkundet ja gerade Griechenland.
Nur den Nordwesten, also die Ionischen Inseln.
Und was soll ich schreiben….
hier reiht sich eine feine Bucht an die andere.
Also quasi die hinlänglich beschriebene Perlenkette, Voila …

Ae Giannakes, wunderbar in aller Stille übernachtet
Ormos tou Odyssea — Nach der dritten Nacht schickte der Dorfhäuptling nen Uniformierten vorbei,
der dann meinte es wäre jetzt genug.
War es ja auch.
Cavo di Paradiso — Das war auch eines. ÜPlatz im Wald, vier Schritte bis zur Treppe ins Wasser.
Einzig schade das die kleine Taverne noch geschlossen hatte.
Olivenhain bei Ionio Pelagos — nur wenige Schritte durch die Düne bis ans Meer.
Wie gut das Geräusche nicht laufen müssen,
das Wellenrauschen springt übers Grünzeug direkt bis in die Schlafkoje


So, 05.April — Jetzt gehts los

Angekommen in Griechenland.
War recht einfach. Am Fährterminal in Brindisi war das Gedränge gerade auszuhalten.

Sowieso gabs auf der Anfahrt quer durch den gesamten italienischen Stiefel nichts aufregendes. Im Gegenteil: nur 10 gezählte Camper gabs auf beiden Seiten zusammengerechnet. Die gibts sonst hier in 2 Minuten zu sehen.
Den vorhandenen PCR-Test wollte bei der Einreise in Igoumenitsa keiner sehen. Dafür war dann der Schnelltest obligatorisch. Bei sechs Touristen vom ganzen Schiff sind die auch schnell erledigt.

Dann nochmal 14 Km Fahrtstrecke, und wir sind im zuvor gebuchten Campingplatz angekommen. Auch hier ist der Steyr das einzige Fahrzeug weit + breit.

In den nächsten sieben Tage (solange ist die Quarantäne einzuhalten) gibt es noch ein einiges auf der to-do LIste. Ganz ähnlich wie zu Hause, nur eben mit deutlich schöneren Wetter und Wasserbedingungen.