05.Mai — auf Sendung

Kenya abgeschlossen,
jedenfalls für dieses mal.

Letzten Samstag strahlte der wdr, Studio Aachen unseren 4-Minüter über zwei Volontäre aus Aachen aus.

Wir trafen Sabeth + Niklas an Christinas Schule und dann in ihrem Pool.
Klein-Aachen zu Gast in Afrika, klar dass das ein paar FilmBilder wert ist.

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Insgesamt sechs Film-Produktionen sind nun geschnitten, vertont und gesendet.
Soviel sei veraten,
wir arbeiten genau ab jetzt mit Hochdruck am nächsten Auslandseinsatz…, und…
Daumen drücken für Afrika !
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25.April – „Elena geht es jetzt besser“ – Der Film

Zerrüttete Familienverhältnisse würden wir hier in Deutschland sagen.
Elena musste aber zunächst beim Vater zurück bleiben, als ihre Mutter sich trennte.
Erst nachdem die Mutter ein bisschen Geld verdienen konnte, da holte sie Elena zu sich. Der Film zeigt wie die jetzt zurecht kommt, mit der Selbsthilfegruppe in Kenya.

Ein Film für die Kindernothilfe Duisburg.

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08.März -WeltFrauenTag

Na von Frauen war in den letzten Beiträgen hier wahrlich sehr viel die Rede.
Heute gibt es dazu passend dann auch noch den WeltFrauenTag.

Nach meinen Erlebnissen in Kenya feiere ich mit ihnen,
einschliesslich Glückwünsche,
und den Beileidsbekundungen für den „zurück gebliebenen Mann“.

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Vorsichtshalber mache ich allerdings jetzt schonmal drauf aufmerksam:

Ich habe längst angefangen Material zu sammeln.
Belege, Indizien und auch Visionen für den Mann von Morgen
und seinen Platz in der modernen, gleichberechtigten Gesellschaft!
(ohne „Smily“ hier geschrieben…)

Vorab schonmal ein Buchtipp:
Ralf Bönt: „Das entehrte Geschlecht.“

Dieser Link führt zur
Buchrezession im Zeit-Magazin.

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Zudem gibt es weitere Ergebnisse der Kenya-Tour zu sehen.


Diesmal Fotos zu einem Artikel
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unter diesem Link hie
r.

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23.Febr.–erste Schnipsel

Filmschnitt ist ein zähes Geschäft.

Da wird gesammelt, gesucht, verworfen, geändert, angepasst und wieder gestrichen.

Aus hunderten Schnipseln erwartet der Auftraggeber ein geschmeidiges Stückchen Film, dass unterhält, inspiriert, und so nebenbei auch noch die Welt erklärt.

Klar…, ist alles machbar…, dauert nur.-.., und fühlt sich an wie moderne Knechtschaft.
Nur eben am Schreibtisch, statt auf dem Holzsitz einer Galere. Der Rythmus kommt aus dem Geklapper der Tasten zusammen mit dem 25er-Zähler der Teilsekunden.

Aber es wird schon sehr schön werden, versprochen!
Und so den ein oder anderen Schnipsel, denn will ich hier ab und zu mal „posten“,
damit er nicht ganz nutzlos war….

10.Febr.– Barbiererei

120118-sai-rock-nebenan Nun bin ich ja diesmal mit reichlich Equipment unterwegs, da ist der Sparteufel angesagt.
Als erstes fällt mit dann zu Hause noch mein Rasierer zuerst ins Auge, und dann aus der Liste.
Das muss sich anderes regeln lassen. Wie wäre es denn mal mit einer kleinen Reise durch die Barbiershops Kenya?
Gesagt, getan !

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nördlich Mombasa.
Ich bin hier richtig, auch wenn viele halb angezogene Mädels hier rumlungern. Der Nassrasierer muss erst neban gekauft werden, aber handwerklich ist mein Typ hier gut drauf. Mit 200 Schillinge ist er letztlich zufrieden.

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In Diani Beach wird es heiss.
Die Mädels haben es drauf. Und ich will garnicht wissen was alles…
Sie guckt schon so schmachtend. Ich belass es beim shaven.
Später sehe ich wie die rechte einen Europäer im Restarnat knutscht. Sie werden sich bei 1500 Schillingen einig. Ich will nicht wissen wofür.
Für ne Rasur jedenfalls viel zu teuer.
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fest in indischer Hand:
Die Chefin schläft auf dem Tresen. Die Angestellte nimmt sich meiner an. Nass geht garnicht, nur mit Maschine. Das senkt den Preis. Auch nur 200 Schillinge, aber eben wenig gründlich.
Langsam werde ich zum Experten….
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das Beste zum Schluss.
Den Salon kenn ich ja nun.
Aber diesmal werd ich von einem Mann bedient.
Und was soll ich dagen. Der Nassrasierer ist noch vom letzten male vorhanden, und er macht seine Sache extrem gründlich und richtig gut.

Zum erstenmal bekomm ich sogar noch ein After-Shave sdpendiert.
Preis 300 Schillinge, völlig ok.
(soviel wie drei MopedTaxiTouren, oder 1h Internet)

120211-fertig1 So war das Finale doch tatsächlich den Namen wert.
Merci. Herr Champion,
jetzt kann es wieder von vorne los gehen……

06.Febr.– Der GAU und Frank

Da sitze ich so auf meiner kleinen Terrasse No5 und knabber leckere Erdnüsse.
Da hat ich wohl die Neider unterschätzt. Erst zwei, dann vier, dann zehn. Alles Affen, die sich auf meine Tüte stürzen und ein wildes Gemetzel beginnen.
Die Tüte ist weg.
Aber mitten im Gerangel stürzen sie auf meinem Tisch die offene Wasserflasche um, und die ergiesst sich über die Tastatur meines Laptops.

Nichts geht mehr. Selbst Ausschalten ist unmöglich. Im Affekt ziehe ich den Accu.
Banges Warten, Trocknen…..

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Wieder Einschalten. Nix! Worst case! SuperGAU!
Einen Tag später noch ein Versuch.
Immerhin fährt er jetzt hoch, aber rund 10 Tasten sind ausser Funktion.
Brian, mein südafrikanischer „BestBoy“ weiss Rat. Sein Laptop war auch mal ausser Kontrolle geraten, und da traf er auf „Frank“. Ein kenianischer PC-Freak, der schon für die UN in Krisengebieten war, und dort die RechnerTechnik auf den „Feind“ eingestellt hatte.
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Die Werkstatt ist jedenfalls blitzordentlich. Ich gerate ins Schwämen und Staunen. Mit wenigen, sehr ruhigen und gezielten Handgriffen ist die Tastatur ruckzuck draussen. „Kein Wasser im Rechner“, meint er, und ich schöpfe Hoffnung.
Ein paar Minuten später hat er die Wasserbrücke in der Tastenmatrix gefunden, entfernt, alles fehlerfrei wieder zusammengesetzt und meint: „500 Schillinge“.
Das sind mal gerade 4,50€ für ein Zauberkunststück!

Wenn ich das so erlebe, dann weiss ich genau, dass Europa in einigen Bereichen das reine Entwicklungsland ist, und Afrika uns um einiges voraus ist. Danke Frank.

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01.Febr.-Im Team ge-rockt

120201-saiman-rock-t2 Unser letzter Drehtag in Kitui ist geschafft.
Dank der perfekten Vorbereitung aller Drehorte sind wir schon mittag fertig.Unsere wunderbaren Gastgeber lassen allerdings erst gar keine Langeweile aufkommen.
Kurzerhand fahren wir zu einem der „must-see“ der Umgebung,
zum „Nzambani Rock“.
120201-stahlgestell-hochkant Schnell stellt sich heraus, dass wir ein Team brauchen, um das hier zu „schaffen“.

Der Gouverneur von Kitui, der ranghöchste „Guide“ dieses Districts, war beim letzten Versuch nur bis zur Hälfte des Treppenkuriosums gekommen.
Janet aus Irland weiss schon lange das sie nicht schwindelfrei ist,
und Lois entwickelt den höchsten Respekt vor diesem Zauberberg.

120201-saiman-rock-gerust Gemeinsam sind wir stark.
160 Stufen auf einem schwankenden Stahlgestell.
Dem Himmel entgegen.
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Und tatsächlich:
keiner gibt auf,
das Team zieht alle.

Gemeinsam geht eben mehr,
als einfach nur alleine.

Spontan muss an die erlebten Hilfsprojekte der Frauen
von Kitui und Mtwapa denken….

Die Aussicht hier oben ist phantastisch. Die Ruhe auch.

Ganz schnell entwickelt sich ein neuer Plan:
2013 wollen wir alle hierher wiederkommen. Und eine Nacht -on-the-top- verbringen.
„Rhumba on the Rock“.
Wir sind dabei und ich bin sehr gespannt…..

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