Reste arbeiten beim Chef.

090617-bocklet-t Ohne Endspurt wird nix fertig.

Die Fussballstadien in Südafrika nicht;

Der Sommer mit zuviel Regen nicht;
Und der Gelbe sowieso nicht.

Also jetzt aber schnell,

… zum Schreiner,
… zum Michael,
… zum Reifenbauer,

aber jetzt erstmal der Reihe nach…

090615-wc-draussen090615-wc-tuere-schneiden Bis in diese Tage war monatelanges improvisieren angesagt. Denn schliesslich fehlte noch ein gewisses Hintertürchen.

Auf diese weisse SimpelKlappe hatte ich nicht so die rechte Lust.

Da greife ich doch besser auf die Kleinserie von Michael zurück. Die ist sogar in Wagenfarbe lackiert und der Schlüssel von allen Koffertüren passt auch.

Das wird dann der letzte Einbruch wohl ins Fahrzeug sein.

Poch, Poch, Poch…,
wo ist Holz ?

jetzt wird alles gut…..

090617-zusatzschloss-bohren Aber es ist ja nicht so, dass Mann fürs gute Gefühl nichts unternehmen könnte.

Dies hier zum Beispiel:

Zusätzliche Schlösser an Fahrer- und Beifahrertüre.

„Zurken“ und Leon sind gerad im Iran ganze viermal überfallen worden.

Ein Autoeinbruch bei Leon durch die Wohnraumscheibe war auch dabei. Kamera weg.

090617-zusatzschloss-a Dieses Schloss hilft zwar nicht gegen ne eingeschlagene Seitenscheibe, aber die Türe lässt sich so von innen nicht mehr aufsperren. Da bleibt dem Einbrecher nur der Weg über die Glaskrümel durch das frei geschlagene Loch in den Innenraum des Fahrerhauses. Selber schuld, wenn es dann kratzt.

Und ich hab ein gutes Gefühl durchs doppelt abschliessen.

Reserve

090612-aufgebockt090612-dachtrager-neu Schuhe sind wichtig.
Nur so auf Felgen durch die Welt geht kaum 100m gut.
Auch wenn mancher Action-Film es anders aussehen lässt.

Reserve beruhigt.

Einen hat jeder,
ich möchte nen zweiten.

Meinen bisheriges Reserverad HTC1 wandert zusammen mit nem nagelneuen auf die Hinterachse.

Die 40.000km alten HTC’s werden zur Doppelreserve.

Einer davon ohne Felge auf den Dachgepäckträger des Fahrerhauses.

Schon wieder ein Stückchen mehr Abenteuer in Sicht.

Eigenleistung

090613-spiegelglass

Jedes gute Investment zeichnet sich durch einen gehörigen Anteil Eigenkapital aus.

Na da will ich mal nicht zimperlich sein.

Spiegelglas neu belegt.
Das alte wollte nem Ast ausweichen,
aber der knorrige Herr war stärker und schneller.

45 Euro für ein LKW Ersatzteil, beheizt.., geht doch ….

Wechselrichter der zweite.

Fürs warme Wasser während der Fahrt.

Über die Lichtmaschine mit 24 Volt auf 230V. 1000 Watt reichen. Dann kann die Elektro-Patrone im TrumaBoiler warmes Wasser herstellen. Und das ganz ohne Wärmetauscher.

Und weil ich diese Steuerung auch noch mit dem D+ der Lima verbinde, darf ich ruhig sogar das Abstellen dieser Aufheizung vergessen, wenn ich den Motor ausschalte. Den Starterbatterien wird’s gefallen,

und ich hab zum Duschen keine Ausrede mehr.

Der allerletzte Möbelbau

090612-schreinerei-holzfussboden Mein Fussboden im Wohnmobil.

Nun liegt der hier allerdings in der Schreinerei.
Ergo: im Womo hab ich keinen mehr.
Mhh, der fehlt jetzt da.

Aber immerhin, es tut sich was:
jetzt werden die Bodenbretter mit den Teakbrettern belegt.

Das ist so schön ausgedacht, ob es dann auch mal fertig wird….

090612-rohbau-schreiner

Die Möbel in der Dusche.

Lange in Planung,
lange vorbereitet,
aber jetzt muss es sein.

Das Waschbecken fand sich im Versandhandel.
In Blau und Glas.

Das ruft doch geradezu nach einer kleinen Lichtquelle unterhalb der Schale. Hmmmm,

Die Möbeloptik selbst ist bereits erfunden, siehe Wohnraum,
nur wasserfest müssen sie hier sein.

Obs hier mal ein Foto
vom wirklich fertigen Stadium gibt ?

Mhhh,
ich sag jetzt mal nein,
vielleicht gibts dann für mich ne Überraschung…..

Ich glaub es geht los.

090612-10kg-kaffee

10 Kilogramm,
zu je 1.000 Gramm bzw. 120 Tassen.

Das sind bei 4 Tassen täglich, und 3 GastTassen in Summe. Für 171 Tage = 5,71 Monate.

Oder andersherum: bei einem angenommen Reise-Verbrauch von 735 Tassen ergibt sich eine zusätzliche „Reich-Weite“ von weiteren 4,43 Tassen täglich.

Vorausgesetzt natürlich die Milch wird nicht alle.
Jedenfalls für etwaige Gäste,
denn ich verzichte gerne darauf.
Auf die Milch,nicht auf die Gäste.

Anyway.
Der Berg gibt den Weg an.

Der Kaffeeberg den Fahrberg,
die Flachlandstrecke (durch Kasachstan),
den Prolog,
für die 8.000er.

„Hei Pamir, ich bin geröstet…,
äähhh, gerüstet…“

090617-cafebude-hochf

Die 4,43 Tassen hatte ich mir schon mal vor längerer Zeit gedacht. Von wegen Reserve und so.

Dann die Tatsache, dass neben den Tee trinkenden Engländer ja auch die Kaffee trinkenden Mitteleuropaer ein ganz gemütliches Volk sein können.

Gerade, wenn sie sich zum Beispiel in Islamabad oder Ouagadougu auf dem Campingplatz der Traveller zusammen finden.

Da liegt es doch nahe, mit einem besonderen Angebot aufzuwarten:

European Coffee zum ’spezial price‘,
aus der gelben Caffeebude.

Hilde (ganz lieben Dank…)
hat sich nicht lumpen lassen
und gleich Fakten geschaffen,
die ich raushängen lassen kann.

Also Kameraden, wenn ihr dieses Schild in Buchara, Samarkand oder am Karakul-See seht,
dann habt ihr den Geruch wohl schon in der Nase,