21.Sept. – Kamele in Pushkar

120921-pushkar-brahmane Genau an dieser Stelle, auf diesen Treppen wurde ich höchstselbst zu einem Kamel,
dem Kamel von Pushkar.

Tage vorher hatte ich im Reiseführer von den Pseudo-Brahmanen gelesen.
Sie nähern sich überfallartig dem ahnungslosen Touri, faseln etwas von heiligem Wasser, der grossen Kraft, und dem siebten Himmel.

Potzblitz war ich jetzt selbst mittendrin, im Gemurmel meiner eigenen Mantras zu Familie, Glückseeligkeit und heiler Welt, plapperte dem verkleideten Geschäftsmann nach, das sich nur so die Wünsche verbogen.

120921-pushkar-tauben Zum Schluss kam dann die Ernüchterung und inzwischen hatte ich es ja schon geahnt.
Soviel Interesse an meiner Familie kann nur monetäre Gründe haben.

Immerhin hab ich es ihm nicht leicht gemacht. Meine Verhandlung über die Spendenhöhe war fast so lang wie die WünscheListe selbst.

Und meine Gabe war letztlich so knapp bemessen, das sie es vielleicht doch demnächst mit einem ordentlichen Handwerk,
wie zB Schuhe putzen versuchen,
hoffe ich…,
glaub ich nicht…..

120921-pushkar-rummel Natürlich ist Pushkar tatsächlich wegen der Kamele berühmt geworden.

An 360 Tagen im Jahr wegen solcher wie mir,
und an 5 Tagen durch die Kamele auf dem riesigen Kamelmarkt vor der Stadt,
anlässlich des Diwali-Festes,
aber da waren wir schon wieder weiter und weg.

22.Sept. – Jaipur

120922-amber-fort-dsc02591 Jaipur hat man ja schon mal gehört.
Jetzt kann ich mir auch etwas darunter vorstellen.
Das Amber Fort zum Beispiel:
eine riesige Festungsanlage draussen vor der Stadt.

Die Regenzeit war diesmal so spendabel,
dass der See unter dem Fort zum erstenmal nach 17 Jahren wieder voll gelaufen ist.

120922-jantar-mantar-dsc02521 Jantar Mantar, eine Sammlung von sehr unterschiedlichen Bauten, die alle nur ein Ziel hatten: den Sternenhimmel zu vermessen und den Gang der Gestirne besser bestimmen zu können.

Das meiste davon taugte allerdings mehr zum Eindruck schinden, denn als astronomisches Werkzeug.

120922-jaipur-wasserschloss-dsc02640 Und das Wasserschloss auf dem Weg zurück in die Stadt.

Die Regenzeit war diesmal so spendabel,
dass der See ….

24.Sept. – Wiedersehen

120924-tm-bunt-dsc02777 Alte Bekannte.

Erst ein Jahr ist es her, dass ich hier herumstand.
Allerdings ist heuer das Wetter und damit die photograhische Sicht erheblich besser.

Der Zuschauerstrom ist etwas geringer, aber nicht geringer bunt.

120924-tm-fasmilie-dsc02702 An sich würde eine Phototapete reichen,
denn das Taj dient in erster Linie als Hintergrund,
für das Erinnerungsbild an die Daheimgebliebenen.
120924-tm-maedel-dsc02700 Für mich wird genau umgekehrt ein Schuh draus,
den so brauch ich mich um die wechselnden Vordergründe nicht zu sorgen.

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