Mi.8.Dez21 – Etosha N.P.

Der Name ist untrennbar mit perfektem Blick auf (fast) frei lebende Tiere aller Grössen verbunden.
Das kann ja spannend werden.
Die Einfahrt durch das „Anderson-Gate“ in den NationalPark gestaltet sich easy. Ein bisschen woher + wohin, ein bisschen small talk, und schwupp sind wir drinnen.
Mit 23.000 qkm ist dieser Park etwas grösser als unser Bundesland Hessen, alle Achtung.
Und da die Strassen hier „Pads“ (Africaans) heissen und bestenfalls gleichmässig geschottert sind, kann man schnell mal ne ganze Woche brauchen um durchzukommen.
Wir nehmen uns diesmal nur den westlichen Teil vor.
Statt direkt ins erste Camp zu cruisen biegt der Steyr mal flugs rechts ab. Viele Kurven durch flaches Gelände.

Unversehens steht hinter der nächsten Kurve eine Giraffe auf dem Weg. Wir sind beide tüchtig überrascht.

Ich hab sogar noch Zeit die Kamera nach vorne zu holen, das erste Bild ist gemacht.
Es folgen noch weitere, … ohne Ende ….

Einige Kilometer weiter hat ein 4×4 Pickup auf dem Weg gehalten.
Von da aus müsste man das Wasserloch eigentlich ganz gut sehen können.
Aber dann ist klar, dass die ganze Aufmerksamkeit nicht dem Wasserloch sondern dem Baum gleich neben dem Pad gilt…
langsam Heranrollen, ….,
Motor sofort aus, …
Handbremse ganz leise feststellen, …
Staunen …..

In der Mittagssonne faulenzen einige Löwenmädel lässig im Schatten.

Ganz hinten am Horizont stolzieren ein paar Elefanten durchs Bild, für ein Bild sind sie noch zu weit weg.

Dafür sind auf der rechten Seite eine Straussenfamilie auf Ausflug …

Springböcke kommen fast immer in grossen Herden vor.
Hier die typische Landschaft im Etosha nahe dem Anderson Gate

Tagesstopp ist die Okaukuejo Campsite.
Reservierungen sind zu Corona-Zeiten keine nötig. Nur wenige Camper haben sich hier heute eingefunden. Das Restaurant hat geschlossen. Egal.
Unsere beiden Küchen bringen einfach wie immer das Beste von der Herdplatte, dazu der Sternenhimmel, die völlige Ruhe.