Do.2.Dez21 – Braai ats its best

Die Lieblingsbeschäftigung alles Namibiier. Und wirklich lecker noch dazu.
Mit Uys haben wir einen namibischen Spezialisten in unserer Runde, der uns heute Abend mal zeigen möchte wo die Wurst hängt.

Wir fahren bis Goanikontes und dann zweigen wir ins Flussbett des „Swakops“ ab. Ein bisschen Luft ablassen und schon gehts leicht schaukelnd durchs sandige, aber trockene Riverbed.

Uys hat uns zu einer seiner Lieblingsstellen im Outback geführt: PittyPuff nennt er diesen Platz.
Gerade weil so ein Felsen in Sichtweite aussieht, als ob da ein Mensch sich hinhocken würde zum …

Manchmal weiss ich selbst nicht genau ob Uys da nun einen Camper fährt, oder ob es doch noch viel mehr eine Kunst-Koch-Stätte ist.
Allein wenn er seine Zugangstüre aufmacht strahlt die ganze Gegend von blitzblankem Besteck und Küchenarbeitsgeräten.

Zunächst das wichtigste bei einem Braai:
das Fleisch …

Die 1,2Kg feinstes Filet werden in 250g Butter schaumig angebraten. Kurz aber heftig.
Natürlich auf dem Lagerfeuer.
„Braai“ heisst schliesslich auf Africaans „Braten“.

Dann bekommt das Fleisch etwas Ruhe, wird herausgenommen und abgedeckt.
Die Champignons, Zwiebel usw. werden im selben Topf angebraten.

Dann die grösste Überraschung: das „Gemüse“ …
Pfirsischhälften werden kurz in Orangenmarmelade warm gemacht.
Ich kann soviel verraten: der Wahnsinn an Geschmacksexplosion …
dann das Fleisch noch mal mit den Pilzen etc. gut wärmen, und fertig ist das Braai á la Uys …

Das nächste Bild gibt mehr den Geschmack als die Gegend wieder …

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