Do.9.Dez21 – Etosha N.P.

Ein bisserl Tagesroutine hat sich etabliert.
Wach werden gegen 8.30h, der erste Kaffee noch im Bett, Frühstück bis 9.30h, gemeinsame Abfahrt so gegen 10.00h.
Die Tour geht heute durch den Etosha nach Westen.
Wir haben das Ende der Trockenzeit und Wasser ist knapp.

Im Etosha sind deshalb viele Wasserlöcher angelegt worden. Eine Pumpe ficht das Grundwasser ab, speichert es in hochgestellten Zisternen, und befüllt damit stetig eine kreisrunde Plattform.
Eine ideale Tränke für alle Arten von Tieren.

Und für uns Touris der wichtige Anlaufpunkt für Tierbeobachtungen.
Normalerweise cruisen immer mindestens ein Dutzend Pickups vor und hinter einem,
und wenn es dann ein Wild zu photographieren gibt,
dann sammelt sich eine blecherne Herde neben der tierischen.
Zu Corona-Zeiten sieht das gänzlich anders aus…
Wir sind mit unseren beiden Fahrzeugen immer und überall alleine.
Sogar die Attraktionen des Etosha scheinen schon etwas von den Touristen entwöhnt zu sein.

Kunterbuntes und vor allem friedliches Miteinander am Wasserloch
Gnus, falls der ein oder andere nicht genau weiss…
wieder ein paar Löwenmütter, aber diesmal taucht dann auch der Nachwuchs noch auf …

Ein paar Kilometer weiter haben sich diese Geier über die Beute hergemacht.
Aber es sind eben nur Geier, selber erlegen fällt ihnen schwer,

also ist klar wer da der Chef der Beute ist …

Das Federvieh zieht ab,
der Chef hat noch für morgen …