Lonesome Rider

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Ein Motorradfahrer kommt mir entgegen.
Und soetwas unpraktisches wie ein Motorrad,
noch dazu ganz ohne Beiwagen,
da kann es sich wohl nur um einen Touristen handeln.

Er hält beim näher kommen die Hand runter;
bedeutet: „wenn du Lust hast, halten wir an und plauschen etwas…“
Also Hand runter,
und Daniel erklärt mir seinen Weg zur „Roof of the World-Tour“

Seine BMW GS 800 hat BMW Italy gesponsert.
Er ist mit zwei weiteren Motorradkumpels und einem Van auf Chariety-Tour.
Geld sammeln für ein SchulbusProjekt in Tadschikistan.
10.000 Km hat er runter,
gestartet in Milano,
dann nach London (kleiner Umweg, was soll’s, Hauptsache nett…)
und dann die übliche Anreise: Ukraine, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan,
und jetzt im Pamir auf Rückreise.

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Seine Kumpel wären irgendwo hinter ihm,
er hat sie seit dem Morgen nicht mehr gesehen,
er ist eben ein „lonesome Rider…“,
wie er sagt…..
aber wenn ich sie sehen sollte,…
…er wäre ok, und weiter in Fahrt…..

Ich hab sie getroffen,
30 min später,
garkein so grosser Abstand,
und hab’s ausgerichtet…
So gehts zu, auf dem „Roof of the World…..“

Ende im Vanchtal

Schon in der Vorbereitung zeigte sich schnell ein besonderes Etappenziel dieser gesamten Reise:
der FedtschenkoGletscher.

Der grösste HochgebirgsGletscher ausserhalb der Polarregionen.

Markus Hausers tolle PamirKarte und auch GoogleEarth machten Mut, das müsste ganz gut zu schaffen sein.

Das Vanchtal rauf bis ganz zum Ende, zwei oder drei Stunden spazieren gehen, und schwupp stehen wir auf dem „ewigen Eis“.
Also gemma….
Das Vanchtal entpuppt sich erstmal als eines der engen Sorte.

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Kein Problem,
Wille ist genug da,
da wird der Weg schon gehen…
Schmale Brücken ?
Da sind wir im Training….
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Garkeine Brücke,
nur Wasser als Wegmarkierung ?
Gern genommen,
aussteigen wollen wir eh erst später,
der Gelbe braucht sowieso mal dringend ne Wäsche.
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Und jetzt?
Jede kleine Wegmarkierung verschwunden.
Nur noch das Flussbett des Gletscherstroms,
mit Riesensteinen,
und gleich hinten
ist ne Flussdurchquerung der undefinierten Sorte fällig.
Und dahinter ?
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Wer weiss denn,
wie die restlichen 15 Km bis zum Ende der kartographierten Strasse aussehen.
Ich zucke nur kurz…,
und beschliesse:
Not-Aus !!
Ich fahr nicht weiter.
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Das wars.
Und überhaupt.
Ich bin recht kaputt von den letzten hunderten Kilometer Schotterpiste.
Und zum Abhängen kommt mir unser ganz besonders schöner Rastplatz sehr entgegen.
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Reinhard und Ute organisieren einen Jeep für die Weiterfahrt am nächsten Tag.
Ich bleib „at home“, und lese „open air“ meinen Sorbas zu Ende.
Bis die Seilbahn einstürzt.

Die zwei kommen wohlbehalten zurück.
Sieben Stunden sassen sie im Jeep.
Eine Furt durch einen sehr reissenden Fluss mussten sie mit vereinten Kräften erstmal neu bauen.
Und betreten haben sie das Eis auch nicht, aber immerhin gesehen, den FedtschenkoGletscher.
Keine Frage,
ich muss wiederkommen.

Mit Zelt und Treckingausrüstung.
Achso, und neuen Wanderschuhen…
Die mitgebrachten wurden in meinem  Schlaf aus dem Staufach geklaut. Schuhe

reinhard-ute-verhandeln

erste Tanke Pamir

Im Pamir ist vieles anders.
Und das geht schon beim Tanken los.

Handkurbel? Fehlanzeige !
Zapfsäule?
Auch keine, und überhaupt.

Um sich hier im Benzingewerbe selbstständig zu machen reicht ein mittelgrosser Platz,
ein paar Kanister und Spritfässer.

Man darf halt nicht so pingelig sein.

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Okay,
dann bitte 70 Liter Diesel.
Der Preis etwas teurer, 48ct/Liter,
aber hier wird auch viel dafür geboten.
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Die Jungs nehmen Trichter,
der Chef den ersten 20 Liter Kanister.
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70 Liter dividiert durch 20,
ergibt drei,
Restmenge 10 Liter.

Dafür kommt der Putzeimer ins Spiel.
Aus dem grossen Fass flugs den Eimer gefüllt,
ergibt in Summe 70 Liter.

Das geht mit Benzin genauso,
nur bitte nicht dabei Rauchen……

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Preis nachverhandeln ?
Nööö, alle sind glücklich,
die Jungens wie der Chef
Ein Photo darf ich noch machen.
Dann starte ich in den Pamir hinein.
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unterwex zum Pamir

090727-zum-pamir-1-schelchter-weg Raus aus der Stadt,
wozu bin ich denn hergekommen ?

Die Wahl fällt auf die südliche Route über Kulob zum Pamir.
Sie ist zwar etwas länger, soll aber besser in Schuss sein.

Für die ersten 340km stimmt das auch.
Aber dann gehts rund.

Mehr als 20Km in der Stunde gehen nicht mehr.

090727-zum-pamir-2-bruecke … über Wasser

… durchs Wasser,

das Angebot für Offroader
ist reichhaltig.

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090727-zum-pamir-4-grenzfuss Wir treffen auf den Fluss Panj,
und damit auf die afghanische Grenze.
090727-zum-pamir-5-entg-lkw Die erste Militärkontrolle.
Der Soldat nimmts gründlich, schaut in jede Schublade. Er sucht nach Waffen.
Dann fragt er locker nach Sexvideos. Habe ich beides leider nicht.

Beim rausgehen vergisst er sein Sprechfunkgerät.
Bei der nächsten Pause finde ich es
und denke es ist eine gute Idee einen entgegenkommenden LKW anzuhalten und es ihm mit zu geben.

Hmm, war keine gute Idee…

090727-zum-pamir-6-minenschild Ab sofort werden wir steckbrieflich gesucht.
Die Gelbe Tour wird höchstwachsam verfolgt und per Funk weitergegeben..
Wirklich jede Militärkontrolle zwingt uns zum Stopp, fragt nach dem Funkgerät.
Mehrfach reichen unsere Beteuerungen nicht, und wieder eine Durchsuchung.
Langsam wird klar:
wenn das Gerät in afghanische Hände geraten würde,
dann könnten die locker auf einfache Weise den tadschikischen Funkverkehr abhören.
Uiuih.
Vielleicht ein Stoff für den nächsten 007, aber wir werden so etwas bestimmt nicht wieder tun.
090727-zum-pamir-7-abendessen Abends halten wir an einem kleinen Familiienrestaurant an.
Der Hausherr setzt sich zu uns.
Er zeigt auf die andere Flusseite und vergleicht die Grenze mit der deutsch-deutschen.
Auf beiden Seiten wohnen Tadschiken. Sie sprechen die gleiche Sprache und feieren die gleichen Feste.
Bleiben aber getrennt.
Wieso gibts da eine politische Grenze?
Zudem verschlingt die Sicherung dieser Grenze den grössten Teil des tadschikischen Militärhaushaltes.
090727-zum-pamir-8-grenzfluss Und auch wenn wir sie nicht sehen können,
bei jedem Halt kommen sie aus dem Gebüsch, die Militärs
und schauen wachen Auges auf unser Tun.
So breche ich einige Photohalte ergebnislos ab.
Rechts Afghanistan,
links Tadschikistan.

Dushanbe

Dushanbe.
Hauptstadt Tadschikistans.
Ich bin nicht so der Stadttyp,
auf Reisen jedenfalls nicht.

Man merkt schnell, dass hier der Präsident wohnt.

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Polizeistreifen,
alle 200 Meter.
Touristen bleiben unbehelligt.

Die Strassen sind müllfrei.
dafür sorgen Nacht für Nacht
viele dutzende Reisigbesen.

Parkanlagen, Springbrunnen, schattenspendende Alleen,
breite Boulevards.

Rechts das Theater der Stadt.

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Ich setz mich ins Segafredo,
schlürfe nen doppelten Espresso
und nutze den kostenlosen WLAN.

Wer als Europäer in Dushanbe landet, erleidet keinen Kulturschock,
es ist fast alles wie zu Hause.

Nur die Preise erinnern ans asiatische Ausland:
Espresso 0,50€,
Mochito Cocktail 1,50€,
Vier Gänge Menue 1,70€.

Schachlik ist gern genommen.

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Abends setzt in den Parks die grosse Party an.
Musik, auch live,
viele Kinder auf Skates,
Ghettobluster und verliebte Päärchen.

Tmax in Dushanbe 38°, wolkenlos, TNacht 30°;
bisher gef.: 7.500Km;
25.Reisetag;

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Tunnelhorror

090723-tunnel-0-anfahrt Ich bin unterwegs auf der wohl wichtigsten Nord-Süd-Verbindung ganz Tadschikistans:
von Taschkent/Usbekistan nach Dushanbe.
Die Strasse muss die „Hisor Range“ überwinden. Eine Gebirge bis knapp 5.000m.
Statt einer 66Km Passstrasse wird seit einiger Zeit an einer neuen Tunnelstrasse gebaut.
Tunnellänge auf dem Scheitelpunkt rund 5Km.
Und die Geschichten um diesen Tunnel erreichten mich schon lange vor Reisestart in Deutschland.
Auweija.
090723-tunnel-1-hauptroute Ganz in echt:
so genau sieht die Tunneleinfahrt aus,
ein riesiger SchlammSee,
Betonsilo rechts, Baufahrzeuge aus China. Schotter der groben Sorte.
Die haben den sehr unfertigen Tunnel wohl schon freigegeben
(in Europa völlig undenkbar)
weil die Passstrecke auf 3.300m Höhe geht
(ebenso in Europa nicht vorhanden)
und seit 2 Jahren nicht mehr gewartet wird.
090723-tunnel-2-haupt LKW der rote rechts,
fast bis zur Achse + Stossstange im See versunken,
der blaue LKW gegenüber wartet auf mich,
dass ich durch den See durch bin,
den er fährt in Gegenrichtung genau in meiner Spur,
nen anderen Weg gibt es nicht.
090723-tunnel-3-einfahrt1 Einen Moment später,
jetzt erst seh ich die Tunneleinfahrt….
ein schwarzes Nichts.
Innen ist der Tunnel noch völlig im Rohzustand,
Ganz gut zu fahren,
so mit 10 km/h,
bis auf die Pfützen.
Wasserflächen, oft 50 Meter lang.
Dann sieht man leider die tiefen Löcher im Boden nicht mehr,
und schlägt entsprechend auf.
Geparkte, unbeleuchtete Autos von Baustellenleuten mitten im Tunnel,
kaum DeckenLicht,
und ein Slalom zwischen arbeitenden Betonmaschinen,
natürlich unbeleuchtet, aber man kann sie gut hören.

Mitten im Tunnel hab ich angehalten,
Motor aus,
und mal meine Lufthupe getrötet,
ein Wahnsinnsnachhall.
Schade, dass ich nicht mehr als einen Ton kann.

090723-tunnel-4 Tunnelausfahrt.
Vor lauter Dieselabgas sieht man in der diesigen Luft wenig.
Ganz rechts unten erkennt man Arbeiter,
ohne Licht,
sie spazieren im Tunnel.
Haben immerhin Gummistiefel an.
090723-tunnel-5 Gegenverkehr ?
Achso, es gibt ja kaum welchen….
Hier in Tadschikistan ist der Autoverkehr wenig entwickelt.
Im ganzen Tunnel haben wir lediglich ein anderes Fahrzeug gesehen.
So gesehen können die Chinesen sich mit dem Strassenbauprojekt Zeit lassen.
Man kommt ja schon durch, irgendwie….

Getreidekomprimierer

Da ist noch ne nette Episode aus den Fan Mountains nachzutragen.
Auf dem Weg in die Berge lag ne Menge Stroh auf dem Asphalt herum.
An sich kein Problem, der Gelbe kann ja auch locker neben der Strasse fahren. Aber die kleinen Steinhaufen waren schon irgendwie komisch.
Und als ich so am Lenkrad drehe, da gibts aussen ein Geschrei.
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Ich möge doch bitte gerne mittendurch fahren.
Achso, der Gelbe als Getreidekomprimierer.
Das kann er bestimmt besonders gut.
Allein seine Reifengrössse ist so ziemlich das breitste was hier so rumfährt.
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Und weil wir eben auf Urlaub sind,
setzt ich auch gleich noch mal zurück, und fahr eine Reifenbreite weiter rechts nochmal durchs Stroh.
9 Tonnen durch vier macht gut 2 Tonnen Druck pro Reifen,
das nenn ich ganze Arbeit
3-090723-getreide-raeder-g
Und womit keiner gerechnet hat,
ich fahr noch ein drittes,
ein viertes,
ein fünftes mal drüber,
bis das der Berg verschwunden ist.
Da lacht Herr Bauer,
und ich darf sogar ein Bild von seinem strahlenden, allerdings fast zahnlosen Lächeln machen.
Wir sind in Asien.
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Fans der Fan-Mountains.

Wir gondeln langsam die
„Seven-Lakes-Tour“ zurück.

Die Strasse setzt Grenzen,
aber diese Landschaft lässt auch nicht los,
will nicht loslassen…,
wir auch nicht.

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Hier, rund 50 Km entfernt von der Zivilisation sind die Menschen scheu.
Die Mädchen nehmen die Hand zum Gesicht, um es chinant zu verbergen.

Aber allein ein Winken,
oder ein Griff mit der rechten Hand zum Herzen,
„Salam“,
vermag die Barriere in MilliSekunden zu brechen,

alles lächelt,
zeigt den Daumen nach oben,
winkt zurück.

Entfernte Welten treffen sich,
so nah….,
so spontan…,

„One World….“

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Die Rückfahrkamera produziert Bilder wie aus dem Fernsehen.

Aber er ist nah,
dieser reissende Schmelzwasserfluss,
rund 3 Meter,
direkt hinter uns.

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Weit kommen wir nicht auf unserer Rücktour
14 Km,
und wir campieren an See
No 4 oder 5.
Dringende Reparaturen stehen an.
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Die Saeco will nicht mehr.
Zuviel Wasser ist durch die Rüttelpisten in die Bohnen geraten und hat sie weich gemacht.
Das Mahlwerk rührt nur noch in einem Brei.

Stunde später,
und ich verkoste den ersten doppelten Expresso…, geil !

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Wieder ne Stunde später,
ich hab landestypisch gekocht:
Rotkohl, Semmelnknödeln und Schweinegulasch.
Wir sind schliesslich eine österreichisch-deutsche Fahrgemeinschaft.

Das soll alles „The Pamirs“ noch steigern können?
Reinhard meint ja.
Ich nehm ihn beim Wort.

(Tmax heute = 28° auf 2.400m Meereshöhe,
leicher Wind, Fotowolken,
Tmax FlussWasser = 6°, bbrrrr)

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Prolog.

090722-fanm-03-berge-m-schnee Tadschikstan wir kommen,
langsam,
aber neugierig.
Zunächst mal direkt hinter der Grenze rechts ab:
Die Fan-Mountains.
Zum Einüben.

Die Seven-Lakes-Tour.
60Km Sackgasse mitten hinein in die Berge.

090722-fanm-06-schraeger-gelber Der Gelbe darf ein bisschen hüpfen
und auch auf der Kante spazieren fahren.

Geschwindigkeit?
7 Km in einer Stunde.
15 Km in zwei Stunden.
Zu Fuss wäre ähnlich schnell,
aber ohne den ganzen Rotkohl, Orangensaft, Sauerkraut etc..

090722-fanm-07-kindergruppe Fast ein bisschen lang unterwegs an diesem Tag.
Es wird schon Dunkel.

Die Einladung des Dorfes auf ihrem Marktplatz zu übernachten lehnen wir dann doch freundlich ab,
und fahren noch ein kurzes Stück weiter.

In zwei Km soll sowieso die Strasse aufhören.

090722-fanm-09-ubernachtung Am nächsten Tag sieht dann doch unser improvisierter Übernachtungsplatz ganz hübsch aus.
Laut war er eh.
Aber das hilft beim Einschlafen.
090722-fanm-14-berge-m-schnee2 Nächster Morgen?
Auto stehen lassen,
zu Fuss weiter.
See No 7 wartet.
Auf der Seven-Lakes-Route in den Fan Mountains.
Umgeben von gut 4.000ern mit ihren letzten Schneekappen.
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090722-fanm-17-m-see-t Uiuih, was ne feine Trecking Tour.
Und das Licht,
und die Sonne,
und dieses Türkis,
und..,

Einreise Tadschikistan

Was sind hier junge Jungs unterwegs. Kaum 29 Jahre alt, und so freundlich.
Ihr Chef wirkt wie der Vater der Bande. korrekt, höflich und kontrollierend.
15 Minuten brauchen wir für die Stempel. Na das ging aber hurtig,
und vor lauter Freude fahr ich die „Customs“ Leute nieder und steh schon an der letzten Schranke.
Zurück Marsch Marsch.

Sorry, sorry.
Aber alle bleiben freundlich. Aber es gibt da ein Problem,
neben weiteren Formularen möchten der Herrschaft doch etwas Geld.
Mmhh, warum, wieviel ?
Für die ersten fünfzehn Tage in Tadschikstan 100 US Dollar, dann weitere 100 US Dollar, und…
Da nutzt es auch nix, dass ich Ihnen glaubhaft machen kann, dass der Gelbe allerhöchstens 3,5to wiegt.

Vom Geld weiss ich nix, trotz ausführlicher Internetrechersche.
In einer dreiviertel Stunde bekommen wir es erklärt.
Und es stimmt wohl auch. Der Dienstmann ruft eigens eine deutsch sprechende Bekannte an,
die Quittung wird uns sofort in Aussicht gestellt,
und ich erinner mich dann doch: „Zurken“ (Jürgen Hensges) hatte in seinem Blog auch von diesem „Eintrittsgeld“ gesprochen.
Also dann muss es wohl sein.
100 Dollar fürs erste.
Keine Korruption, sondern eine komische Vorschrift für Leute mit dem eigenen Auto.
Vielleicht eine Initiative des Taxifahrerverbandes……

Später sehen wir, dass der Tauschkurs für Euro etwas besser ist, als der für Dollar.
So wird sich die Summe vielleicht doch noch etwas reduzieren lassen,
mal schaun.